Hand aufs Herz, wie oft hast du schon angefangen den Text auf einer fremden Website zu lesen und dir bereits nach kurzer Zeit gedacht “boah… ne, danke”?! So oder so ähnlich ist es sicher schon vielen ergangen, wenn ein Webtext langweilt, schwer lesbar ist oder durch ellenlange Textabschnitte erschlägt.
Was passiert: wir verlassen die Website und kommen nicht wieder zurück.

Damit dir das mit deinen Website-Texten nicht passiert erhältst du in diesem Beitrag zehn wertvolle Profi-Tipps, um richtig gute Webtexte zu schreiben. Zusätzlich bekommst du drei weitere Bonus-Tipps on top, wie auch Anfänger sofort lernen können Texte für die Website zu schreiben, um damit sofort zu überzeugen. Let’s go!

Warum ist das Schreiben von Texten vor allem online so wichtig?

Die Texte auf deiner Website sind der erste Kontaktpunkt zwischen dir und deinen Seitenbesuchern. Da du ihnen nicht persönlich gegenübertreten kannst, ist es deshalb umso wichtiger, dass sich deine Webtexte wie ein sympathisches Vier-Augen-Gespräch lesen.

Sprichst du deine Interessenten inhaltlich auf einer emotionalen Ebene an, bleiben sie meist auf deiner Website. Aber wenn du es nicht schaffst, beim Schreiben deiner Website-Texte eine Verbindung aufzubauen, sind sie meist sehr schnell wieder weg.

Was macht einen guten Text für die Website aus?

Webtexte gibt es wie Sand am Meer. Und doch sind manche davon erfolgreich und ganz viele eben nicht. Damit die Texte auf der Website Interessenten und potenzielle Kunden begeistern solltest du deshalb folgende Kriterien beim Schreiben beachten:

Ein guter Webtext:

  • liest sich wie ein interessantes Vier-Augen-Gespräch.
  • spiegelt auf sympathische Weise deine einzigartige Persönlichkeit wider.
  • schafft durch gezielten Mehrwert eine Reihe von Aha-Momenten.
  • baut Vertrauen auf oder löst im Anschluss eine gewünschte Handlung aus.
  • überzeugt nicht nur deine Zielgruppe, sondern auch Google.

SEO-Tipp

Damit deine Texte potenziell auf Google ranken, solltest du unbedingt die User-Experience (Nutzerfreundlichkeit) in den Fokus zu stellen und beim Schreiben deiner Webtexte darauf achten, dass du sie nicht unnötig in die Länge ziehst. Als hilfreiche Orientierung erhältst du deshalb in folgendem Beitrag wertvolle Tipps zur optimalen Länge deiner Website-Texte und Blogartikel.

Welche Texte solltest du unbedingt für deine Website schreiben?

Damit deine Seitenbesucher sich ein eindrucksvolles Bild von dir und deinem Business machen können, gehören zu den wichtigsten Inhalten einer Website die Startseite, Angebotsseite und “Über mich”-Seite. Wenn du nur einen Onepager hast, solltest du unbedingt darauf achten, dass die Texte auf deiner Website ausreichend aussagekräftig sind und genügend Raum für den Vertrauensaufbau bieten.

Webtext für die Startseite schreiben

Im Gegensatz zu einer Unterseite hat die Startseite kein konkretes Ziel, sondern soll lediglich eine allgemeine Orientierung über dein Angebot geben und neugierig machen. Beim Schreiben vom Webtext für deine Startseite solltest du beachten, dass deine Interessenten sofort erfassen können, worum es auf deiner Website geht und welche Lösungen du für ihre Wünsche oder Probleme anbietest.

Webtext für die Angebotsseite schreiben

Auf deiner Angebotsseite entscheidet sich, ob dein Interessent zum Kunden wird.
Wenn du den Webtext für deine Verkaufsseite schreibst ist wichtig, dass du alle relevanten Fragen rund um dein Angebot beantwortest und deutlich machst, dass du die wahren Bedürfnisse deiner Kunden verstehst und die passende Lösung anbietest.

Webtexte für die „Über mich“-Seite schreiben

Neben der Startseite zählt die “Über mich”-Seite zu den meistbesuchten Seiten der Website.
Beim Schreiben vom Webtext für die Aboutseite steht der Vertrauensaufbau im Vordergrund, denn deine Seitenbesucher wollen sich mit dir, beziehungsweise deiner persönlichen Reise identifizieren können. Zudem wollen sie sich davon überzeugen, dass du durch deinen Werdegang ein absoluter Profi auf deinem Gebiet bist und sie zuverlässig bei der Lösungsfindung unterstützen kannst.

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Mit diesen 10 Tipps schreibst du richtig gute Website-Texte

1. Leg ein Ziel für jeden Webtext fest

Lege beim Schreiben für jeden einzelnen Webtext ein konkretes Ziel fest.
Auf der Angebotsseite liegt der Fokus beispielsweise ganz klar darauf, dein Angebot zu verkaufen.

2. Mach dir klar für wen du schreibst & wer deine Zielgruppe ist

Wenn du einen Webtext schreibst solltest du immer ganz klar vor Augen haben, wer sich beim Lesen angesprochen fühlen soll. Denn indem du versuchst alle anzusprechen, wird sich am Ende niemand so richtig angesprochen fühlen. Achte zudem darauf, dass du in der Sprache deiner Zielgruppe schreibst, damit sich sofort eine Verbindung aufbauen kann.

3. Liefere Mehrwert in deinen Website-Texten

Damit es sich lohnt deine Webtexte zu lesen, solltest du dir vor dem Schreiben bereits Gedanken darüber machen, welche Informationen deine Seitenbesucher inhaltlich erwarten würden. Mehrwert lieferst du dann in Form von deinem Verständnis für ihre Bedürfnisse, konkreten Antworten und gezielten Lösungsansätzen.

4. Strukturiere die Texte für deine Website

Mit strukturierten Texten nimmst du deine Leser auf der Website inhaltlich an die Hand und sorgst für ein besseres Verständnis beim Lesen. Gliedere deine Webtexte mit Zwischenüberschriften, damit die Texte schneller überflogen werden können und sorgen mit ausreichend Absätzen oder visuellen Auflockerungen für gedankliche Verschnaufpausen. Zudem kannst du auch Aufzählungspunkte und Fettungen beim Schreiben nutzen, um das Querlesen deiner Webtexte zu vereinfachen.

Hilfreiche Tipps, wie du Webtexte grundlegend strukturierst und sinnvoll aufbaust, erhältst du in meinem Blogartikel “Erfolgreiche Webtexte: Durch genial einfache Grundlagen”.

5. Packe das Wichtigste immer an den Anfang vom Webtext

Da die Aufmerksamkeitsspanne zu Beginn immer am Höchsten ist und beim Lesen stetig abnimmt, solltest du die wichtigsten Informationen immer an den Anfang deiner Webtexte setzen. Außerdem entscheidet sich oftmals innerhalb von wenigen Sekunden, ob wir den Text auf einer Website für relevant halten und weiterlesen oder ob wir die Seite wieder verlassen. Deshalb solltest du sofort anteasern, neugierig machen und klarstellen, was den Seitenbesucher beim Lesen erwartet.

6. Beantworte im Text alle relevante Fragen

Versetze dich beim Schreiben deiner Webtexte immer wieder in dein Gegenüber hinein.
Welche weiteren Fragen können rund um deinen Text aufkommen? Was müssen deine Seitenbesucher noch über dich oder dein Angebot erfahren, damit sie auf allen Ebenen überzeugt sind? Und haben sie bereits alle Informationen, um eine Entscheidung treffen zu können?

7. Bring die Texte deiner Webseite auf den Punkt

Das Lesen von digitalen Webtexten ist anstrengender, als das Lesen von analogen Zeitschriften. Denn Lesen auf dem Monitor strengt die Augen deutlich mehr an. Komm beim Schreiben deiner Website-Texte deshalb ohne Umschweife auf den Punkt und achte inhaltlich darauf, dass du schwer lesbare Sätze umformulierst, kürzt oder ganz streichst.

8. Lockere deine Website-Texte auf

Damit die User beim Seitenbesuch nicht von einem langen Textblock erschlagen werden, lockerst du deine Webtexte am besten mit Bildern und visuellen Elementen auf. Sorge für genügend Weißraum und beachte, dass alle Schriften gut lesbar sind.

9. Platziere in deinen Webtexten gezielt Handlungsaufforderungen

Damit User so wenig wie möglich nachdenken müssen, solltest du an passender Stelle Buttons oder Links mit Handlungsaufforderungen setzen. Durch sogenannte CTAs (Call to Actions) wie beispielsweise “Zum Angebot” oder “Kontaktanfrage senden” löst du gezielt Impulse aus und nimmst deine Seitenbesucher unterbewusst an die Hand, um das Ziel von deinem Webtext zu erreichen.

10. Optimiere deine Texte und Webseiten für Suchmaschinen

Das Ziel beim Schreiben von Website-Texten ist, möglichst viele Menschen zu überzeugen und im Anschluss eine Handlung auszulösen. Doch damit möglichst viele Menschen überhaupt erst auf dich aufmerksam werden, solltest du zeitgleich Suchmaschinen wie Google überzeugen, damit du dort deine Reichweite steigern kannst.

Folgende Suchmaschinenoptimierungen kannst du nach dem Schreiben deiner Webtexte zusätzlich vornehmen:

3 Tipps, wie du als Anfänger lernen kannst gute Webtexte zu schreiben

Als Anfänger scheint es oft gar nicht so einfach zu sein, gute Texte für die Website zu schreiben. Doch genauso wie wir Schreiben in der Schule gelernt haben, können wir auch lernen richtig gute Website-Texte zu schreiben.

Texten ist kein Talent, davon bin ich überzeugt. Deshalb gelingt es mit der richtigen Strategie und Vorgehensweise auch Anfängern, richtig gute Texte für die Website zu schreiben. Drei weitere und sehr hilfreiche Tipps möchte ich deshalb an dieser Stelle noch mit dir teilen:

1. Tipp: Schreib in der Sprache deiner Zielgruppe

Überleg dir zunächst, wer deine Zielgruppe ist.
Denn wenn du mit deinem Business im B2B-Bereich (Business-to-Business) tätig bist und gerne Fach- und Führungskräfte, promovierte Experten oder Unternehmenskunden ansprechen willst, wirst du beim Schreiben deiner Webtexte einen eher serösen und professionell-distanzierten Ton anschlagen und siezen.

Wenn du hingegen im B2C-Bereich (Business-to-Consumer) arbeitest und deine Zielgruppe beispielsweise aus Privatpersonen, Freelancern oder Soloselbstständigen besteht, wird der Sprachstil deutlich lockerer und emotional ansprechender sein. Hierbei schreibst du deine Webtexte in der Regel in der Du-Form und sehr umgangssprachlich – eben genau so, wie du sprichst.

2. Tipp: Nutze das Wording deiner Kunden

Bevor du dir lange überlegst, wie die Herausforderungen, Probleme und Wünsche deiner Kunden aussehen könnten – frag sie einfach. Beziehungsweise achte darauf, was potenzielle Kunden in ihre Anfragen schreiben, wenn sie auf dich zukommen. Denn die beschriebenen Pain Points oder Wünsche haben meist auch alle anderen künftigen Kunden. Indem du die Formulierungen übernimmst, sprichst du deinen zukünftigen Kunden direkt aus der Seele und vermittelst ihnen das Gefühl, sie zu 100 % zu verstehen.

3. Tipp: Gehe inhaltlich in einen direkten Dialog mit deinen Kunden

Damit sich deine potenzielle Kunden wirklich von deinen Webtexten “angesprochen” fühlen, baust du beim Schreiben einen direkten Dialog auf. Damit dir das gelingt, solltest du die Texte auf deiner Website immer in der Du-Form schreiben und so wenig wie möglich in die Ich-Perspektive wechseln. Zähle hierbei, wie oft im Webtext “du” und “ich” vorkommt, damit du das Verhältnis entsprechend anpassen und deine Texte umschreiben kannst.

Zudem kannst du in deinen Webtexten aktiv Fragen formulieren, um den direkten Dialog mit deinen Interessenten noch mehr zu fördern. Wenn Kunden beispielsweise rückmelden “ich tue mir so schwer beim Texten”, dann kannst du diese Aussage als umformulierte Frage im Webtext aufnehmen: “Tust du dir auch schwer beim Texten? Dann…”

Ich wünsche dir viel Spaß beim Schreiben deiner Website-Texte und freue mich, wenn du deine Erfahrungen oder weitere Tipps in den Kommentaren teilst.