Wenn du dich bereits ein bisschen mit Suchmaschinenoptimierung auseinander gesetzt hast, ist der der Begriff “Meta-Daten” in Zusammenhang mit deiner Website sicherlich schon ein paar mal zu Ohren gekommen.

Was es mit Meta-Daten auf sich hat, warum sie wichtig für Suchmaschinen sind und wie du sie optimieren kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Was sind Meta-Daten?

Meta-Daten bestehen aus dem sogenannten Meta-Titel (Title-Tag) sowie einem Meta-Text (Meta-Description) und liefern Suchmaschinen Informationen über den Inhalt einer Webpage.

Meta-Daten werden nur in einem Zusammenhang angezeigt, und zwar bei den Treffern auf der Suchergebnisseite (Search Engine Result Pages, kurz SERPs). Indem du die Inhalte der Meta-Daten selbst einfügst kannst du beeinflussen, welchen kurzen Vorschautext Google den Usern bei den Suchergebnissen anzeigt. Pro Webpage werden jeweils individuelle Meta-Daten erstellt.

Bedeutung der Meta-Daten für deine Website auf Google

Bevor wir damit loslegen deine Meta-Elemente zu optimieren ist es wichtig zu verstehen, welche Bedeutung Meta-Daten für deine Webseiten auf Google haben:

Gibst du auf Google oder einer anderen Suchplattform eine Suchbegriff ein werden zahlreiche passende Treffer vorgeschlagen. Rankst du beispielsweise auf Seite 1 bei Google, konkurriert deine Webpage mit neun weiteren vorgeschlagenen Webpages. Das bedeutet, dass der Vorschautext deiner Webseite (also deine Meta-Daten) sofort überzeugen müssen, damit dein Link geklickt wird – ansonsten gehst du leer aus.

Was steht in überzeugenden Meta-Daten?

Damit Meta-Daten sofort überzeugen, sollte aus dem Meta-Title und Meta-Text auf einen Blick klar hervorgehen, worum es inhaltlich auf der entsprechenden Webseite geht.

Du kannst dir die Meta-Daten vorstellen wie das Etikett auf einem Produkt. Der Meta-Titel beschreibt das Thema und der Meta-Text gibt als kurze Inhaltsangabe wieder, was der User bei seiner Suche findet, wenn er auf deinen Link klickt.

Um sofort zu überzeugen solltest du dein Angebot in den Meta-Daten besonders schmackhaft machen und solltest du deshalb auf die Fragen um was es auf deiner Seite geht und welche Inhalte du zur Verfügung stellst, direkt beantworten.

Der Inhalt deiner Meta-Beschreibung soll alle relevanten Informationen über deinen Webtext auf den Punkt bringen, damit beim potenziellen User innerhalb von Sekunden der Klickreiz ausgelöst wird.

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So optimierst du den Text deiner Meta-Daten

Damit die Klickrate auf dein Ergebnis besonders hoch ausfällt, muss der Inhalt deiner Meta-Daten so optimiert sein, dass Suchende sofort animiert werden, dem Link zu deiner Webseite zu folgen.
Inhaltlich lässt sich das gut nach dem AIDA-Prinzip aufbauen.

Meta-Text nach dem AIDA-Prinzip

Das AIDA-Prinzip steht für Attention – Interest – Desire – Action und lässt sich an folgendem Beispiel für einen Meta-Text gut darstellen:

  • Attention = Aufmerksamkeit
    Um möglichst schnell zum gewünschten Ergebnis zu kommen, überfliegen User im Internet die Trefferergebnisse. Damit der Inhalt deiner Website Aufmerksamkeit erregt, solltest du deshalb auf eine starke Überschrift setzen und gleich in den ersten 3 – 6 Wörtern im Meta-Text mitteilen, welchen Inhalt du auf der Seite bietest.
  • Interest = Interesse
    Im darauffolgenden Satz oder durch die folgenden Wörter, weckst du das Interesse der User beim Weiterlesen. Sonderzeichen & Symbole, wie etwa ein Häkchen “✓”, verstärken subjektiv deine Aussage und rufen einen unterbewussten Zuspruch beim User aus.
  • Desire = Verlangen
    Indem du im Meta-Text genau das anpreist, was der User sucht, löst du automatisch den Wunsch und das Verlangen aus, dem Angebot oder Inhalt auf deine Webseite zu folgen.
  • Action = Handlung
    Wenn dir das gelingt, löst du den Klickreiz beim User auf deinen Link aus.
    Unterstützen kannst du die Handlung durch einen CTA (Call to Action), indem du zum Beispiel ein Versprechen gibst (versprich aber nie etwas, was der Inhalt deiner Seite nicht hält!).

Hier ein Beispiel, wie eine Meta-Description zur Optimierung der Website aussehen kann:

Beispiel für einen optimierten Meta-Text

Hier ein Beispiel, wie ein optimierter Meta-Text in den Suchergebnissen auf Google aussehen kann:

Beispiel, wie Meta-Daten in den Suchergebnissen angezeigt werden

Die richtige Länge bei Meta-Texten

Damit deine Meta-Daten optimal bei den Suchergebnissen angezeigt werden, solltest du die Länge von maximal 160 Zeichen (inklusive Leerzeichen) bei Meta-Texten nicht überschreiten.
Ist der Text in den Meta-Daten länger, bricht Google deine Vorschau automatisch mitten im Satz durch “…” ab.

Google liest die Meta-Daten allerdings als Pixel, weshalb die Anzeige vom Vorschautext abweichen kann und der Text dadurch schon eher abgeschnitten wird.
Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt sich eine Länge von 130 – 155 Zeichen für einen Meta-Text.

Tool-Tipp:

Im SERP-Snippet-Generator von Sistrix kannst du deinen Meta-Title plus Meta-Text eingeben und erhältst eine Vorschau, wie deine Meta-Daten in Suchmaschinen angezeigt werden würden. Dank einem farbigen Barometer erkennst du sofort, ob deine Inhalte die richtige Textlänge haben.

Braucht jede einzelne Webpage eigene Meta-Daten?

Prinzipiell JA, denn jede Wepage hat grundsätzlich die Möglichkeit auf Google sichtbar zu ranken. Allerdings ist das Einpflegen der Meta-Daten auf einer Webpage kein “Muss”.

Was passiert, wenn ich keine Meta-Daten eingebe?

Wenn du für eine Webseite oder einen Blogbeitrag keine Meta-Daten eingibst, wird Google irgendeinen Textauszug von der Seite als Vorschautext anzeigen. In diesem Fall hast du also keinen Einfluss darauf, was angezeigt wird und ob die entsprechenden Textpassagen Sinn machen.

Tool-Tipp:

Das kostenfreie Plugin Yoast eignet sich ideal für WordPress & Typo3, um im Backend ganz einfach deine Meta-Daten einzugeben. Durch eine integrierte Vorschau vom Snippet siehst du zusätzlich sofort, wie die Meta-Daten mobil und am Desktop bei Suchmaschinen angezeigt werden.

Sind Meta-Daten ein wichtiger Ranking-Faktor?

Spannende Frage, die Antwort lautet: Jain.
Meta-Daten haben keinen direkten Einfluss auf Rankings. Es bringt also nichts haufenweise Keywords in den Meta-Text zu schreiben, um dann besser zu ranken.

Indirekt sind Meta-Daten aber sehr wohl ein wichtiger Ranking-Faktor, denn Google nutzt die Daten für das SERP-Snippet, was – wie oben bereits beschrieben – einen wesentlichen Einfluss auf die Klickrate von Usern auf die entsprechende Webpage hat.

Und diese Klickrate (CTR) ist wiederum ein entscheidender Ranking-Faktor für Suchmaschinen, denn interessierte User signalisieren mit jedem Klick auf deinen Link “das scheint der perfekte Treffer für meine Suchanfrage”.

Fazit zur Optimierung von Meta-Daten

Die Erstellung von Meta-Daten ist nicht aufwendig und optimiert deine Inhalte sichtbar bei den Suchergebnissen.

Mach dir Gedanken, wie User durch ansprechende Meta-Daten neugierig auf deine Webtexte werden. Indem du ganz klar kommunizierst, was Suchende auf deiner Webpage finden werden, agierst du besonders userfreundlich und erhöhst zudem deine organische Klickrate.

Es lohnt sich deshalb immer Zeit in die Optimierung der Meta-Daten zu stecken, denn das optimiert gleichzeitig auch deine Website.

Hast du Fragen, Erfahrungen oder ergänzende Empfehlungen zu diesem Blogbeitrag?
Dann freue ich mich über deinen Input in den Kommentaren.